Tag+Nacht erreichbar: 0651 270 700

Konfessionen

Unser Haus steht offen für Menschen aller Konfessionen. Wir richten die Zeremonie des Abschieds nach Religionszugehörigkeit, Weltanschauung und Ihren persönlichen Wünschen aus. Selbstverständlich sorgen wir auch für die Gestaltung würdevoller Trauerfeiern ohne konfessionellen Hintergrund.

Katholische Bestattungen

Für Katholiken bildet der Glaube an das ewige Leben nach dem Tod die Grundlage innerhalb der Bestattungsrituale. Durch den Tod wird der Verstorbene von seinem Leid erlöst und kehrt durch die Auferstehung in Jesus Christus in ein neues Leben zurück.

Zu den typischen Riten gehören hier die Krankensalbung am Sterbebett und das Sechswochenamt, das sechs Wochen nach der Beisetzung in der Kirche gehalten wird. Das Ende eines Trauerjahres spiegelt sich im Jahrgedächtnis wider, das ca. ein Jahr nach der Bestattung stattfindet.

Es ist möglich, die Bestattung vor oder nach dem Auferstehungsgottesdienst durchzuführen. Sobald sich die Trauergäste am Grab versammelt haben, besprengt der Priester den Sarg mit Weihwasser. Dieses Ritual soll zeigen, dass Gott, der den Menschen erschaffen hat, sein Werk, das Leben, das mit der Taufe begonnen hat, nun zur Vollendung bringt.

Auch die Verwendung von Weihrauch gehört zur katholischen Zeremonie. Die Grabrede wird am Grab oder in der Kirche gehalten. Am Ende darf jeder Trauergast Erde auf den Sarg werfen: ein Zeichen, dass der Mensch aus der Erde kommt und dorthin auch wieder zurückkehrt. Im Anschluss an die Zeremonie versammeln sich die Trauernden in der Regel zu einer gemeinsamen Kaffeetafel.

 

Evangelische Bestattungen

Protestanten nehmen in der Regel mit weniger streng festgelegten Riten Abschied. Die Hinterbliebenen stimmen mit ihrem Bestatter und nach Rücksprache mit dem Pastor bzw. der Pastorin die Abläufe der Trauerfeier ab. Diese kann entweder im Bestattungshaus, in der Friedhofskapelle oder in der Gemeindekirche stattfinden.

In der Trauerrede wird der Verstorbene gewürdigt. Nach dem Gottesdienst begleitet der oder die Geistliche die Angehörigen und die Trauergemeinde zum Grab. Im Rahmen der Erdbestattung folgt die Beisetzung des Sarges meist nach der Abschiedsfeier. Die Urnenbeisetzung kann, im Übrigen auch bei der katholischen Abschiedszeremonie, auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden.

Die Trauerfeier mit Sarg findet oft vor der Einäscherung statt. Der Termin der eigentlichen Bestattung erfolgt dann wenige Wochen später. Möglich ist auch eine Trauerfeier, die direkt vor der Urnenbeisetzung durchgeführt wird, z. B. in der Kapelle des Friedhofs oder direkt am Grab. Im Anschluss finden die Angehörigen und die Trauergäste im Rahmen einer Kaffeetafel zusammen, an der auch der oder die kirchliche Vertreter/in auf Wunsch teilnimmt.

Weltliche Bestattung

Die Trauerfeier der konfessionslos ausgerichteten Bestattung findet ohne Gottesdienst statt. Die Angehörigen treffen sich mit den geladenen Trauergästen auf dem Friedhof oder im Bestattungshaus. Die Rede hält ein weltlicher Trauerredner oder ein Angehöriger.

Danach folgt die Übergabe des Sarges an das Erdreich und die Hinterbliebenen haben die Möglichkeit, sich endgültig von ihrem Verstorbenen zu verabschieden. Wichtige Elemente innerhalb dieser Zeremonie sind z. B. das Beilegen von Blumen in das Grab oder der Erdwurf auf den Sarg.

Das Grab wird mit Erde gefüllt, sobald der Trauerredner den Friedhof verlassen hat. Danach versammelt sich die Trauergemeinde in der Regel zu einer gemeinsamen Kaffeetafel.